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Eastend

Noch sind Betreuer Tim Becker und seine Kolleg*innen allein. Die Jugendlichen kommen erst in einer Stunde. Genug Zeit, das Haus anzusehen. Schon von außen ist klar, hier steckt Leben drin: Der Bau im Industriedesign ist auf einer Seite mit einem riesigen Graffitto verschönert. Drinnen geht’s bunt weiter. Das Jugendzentrum hat vor allem alles rund um Sport und Musik zu bieten: einen Basketball-Court auf dem Dach, eine Kletterwand, Fußball, Proberäume und ein Aufnahmestudio plus Studiotechniker, der die Songs sogar zusammenmischt. Außerdem wird jeden Dienstag gemeinsam gekocht und jeden Donnerstag gibt’s Smoothies. Und wer keine Action will? Im Café, dem Herzstück des Eastends, oder dem Clubraum nebenan kann man auch einfach chillen – wenn man zwischen acht und 27 Jahre alt ist. 

In Proberäume, Studio oder den großen Saal, wo regelmäßig Konzerte stattfinden, kann man sich auf Anfrage und gegen wenig Geld einmieten. Von Hochzeiten über monatliche Treffen der Beatbox-Szene Berlins bis hin zu wöchentlichen Proben der Studenten-Metal-Band. Alles geht. Alle sind willkommen. Und die Instrumente gibt’s zum Ausleihen gleich dazu. Im Eastend spielt die Musik!